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Ein starkes Team für Machine Vision

Produkte, die verwendet wurden:B57C57

Wie Optonic und Vathos Integratoren neue Möglichkeiten eröffnen.

In der Automatisierung entscheidet nicht nur die Leistungsfähigkeit einzelner Komponenten, sondern vor allem, wie gut sie zusammenspielen. Gerade in der Machine Vision entstehen flexible und wirtschaftliche Lösungen dann, wenn Technologie nicht isoliert eingesetzt wird, sondern als abgestimmtes System funktioniert.

Die Zusammenarbeit von Optonic und Vathos setzt genau hier an. Gemeinsam entsteht eine technologische Basis, mit der Systemintegratoren Anwendungen nicht nur umsetzen, sondern gezielt erweitern, anpassen und auf neue Anforderungen übertragen können.

Der Kunde

Dreisbach & Jungmann entwickelt als Systemintegrator Lösungen für Produktion und Zuführtechnik mit dem Anspruch, Automatisierung nicht nur umzusetzen, sondern strategisch weiterzuentwickeln. Im Fokus steht dabei die Fähigkeit, aus einzelnen Projekten übertragbare Systeme zu machen, die sich für weitere Anwendungen nutzen lassen.

Herausforderung

In der Praxis sind die Anforderungen an Machine-Vision-Lösungen hoch: Bauteile liegen ungeordnet vor, unterscheiden sich in Geometrie und Beschaffenheit und verändern sich von Anwendung zu Anwendung. Klassische Ansätze erfordern in solchen Szenarien häufig ein aufwendiges Anlernen und individuelle Anpassungen.

Das Ergebnis sind Lösungen, die zwar im Einzelfall funktionieren, sich jedoch nur mit erheblichem Aufwand übertragen lassen. Gesucht war daher ein Ansatz, der Flexibilität schafft, ohne die Komplexität zu erhöhen.

Lösung

Gemeinsam mit Optonic und Vathos entwickelten die Lüdenscheider eine modulare Bin-Picking-Zelle, die genau diesen Anforderungen gerecht wird. Die Kombination aus Ensenso 3D-Kameras von Optonic und KI-basierter Robot Vision Software von Vathos bildet dabei eine durchgängige technologische Basis.

Beide Komponenten sind direkt kompatibel und lassen sich ohne aufwendige Schnittstellenintegration miteinander verbinden. Dadurch entsteht ein System, das sich schnell implementieren lässt und gleichzeitig die nötige Flexibilität bietet, um unterschiedliche Anwendungen effizient abzudecken.

Praxisbeispiel:

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie dieses Zusammenspiel in der Praxis funktioniert: In einem KLT liegende Metall-Sägeabschnitte werden von einer Ensenso B57 erfasst. Die Kamera erzeugt eine hochauflösende 3D-Punktwolke, in der selbst komplexe und überlagerte Geometrien zuverlässig abgebildet werden.

Diese präzise räumliche Erfassung schafft die Voraussetzung dafür, auch ungeordnete Bauteile sicher zu erkennen und weiterzuverarbeiten, Dies stellt eine zentrale Anforderung für flexible Automatisierungslösungen dar.

Technologischer Ansatz:

Die Ensenso-Kameras liefern eine stabile und reproduzierbare 3D-Aufnahme der Szene. Über das EnsensoSDK lassen sich Kameraparameter flexibel anpassen, speichern und auf neue Anwendungen übertragen. Dadurch entsteht eine Datengrundlage, die sich ohne großen Aufwand wiederverwendbar ist.

Auf Basis dieser 3D-Daten werden Objektpositionen und geeignete Greifpunkte bestimmt. Dabei wird sichergestellt, dass ausschließlich kollisionsfreie Greifpunkte übergeben werden – etwa im Hinblick auf benachbarte Bauteile oder den Kistenrand. Die Übergabe erfolgt über standardisierte Schnittstellen direkt an den Roboter und ermöglicht einen durchgängigen, stabilen Prozess.

Einsatzgebiete

Das gezeigte Beispiel steht stellvertretend für eine Vielzahl möglicher Anwendungen. Die gleiche Systembasis kann für Bin-Picking unterschiedlichster Bauteile, das Depalettieren von Mischkartons oder die flexible Maschinenbeladung eingesetzt werden. Das breite und flexible Spektrum an Ensenso 3D-Kameras bietet Anwender hierbei nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Entscheidender Vorteil aller Kameras: Neue Anwendungen müssen nicht jedes Mal erneut entwickelt werden, sondern bauen auf einer bestehenden Struktur auf.

Kundennutzen

Dreisbach & Jungmann verfügt mit dieser Lösung über ein solides Fundament, um neue Automatisierungsprojekte schneller umzusetzen und gleichzeitig ein breiteres Spektrum an Anwendungen zu erschließen. Das Zusammenspiel von Kamera und Software schafft die Voraussetzung dafür, Automatisierung nicht nur punktuell umzusetzen, sondern systematisch weiterzuentwickeln.

Teamplay gewinnt!

„Optonics jahrzehntelange Expertise in der Entwicklung von 3D-Vision bietet uns ein perfektes Portfolio an Kameras, die Integratoren mit unserer Software flexibel in den unterschiedlichsten Anwendungen kombinieren können.“
Dr. Nicolas March, Geschäftsführer, Vathos GmbH

Mehr Infos zu unseren Teamplayern: 

dreisbach-jungmann.de  |  vathos-robotics.de
 

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